Fluch oder Segen für Minderheiten?
Veranstaltungsdaten
In der Schweiz soll die «Vielfalt in der Einheit» gelebt werden können. Das hält die Bundesverfassung fest. Der Föderalismus ermöglicht dies in vielerlei Hinsicht: Sprachliche Minderheiten werden geschützt und gefördert, unterschiedliche Konfessionen, sowie kantonale Identitäten werden gewahrt. Heute anerkennt die Schweiz zudem die jüdische Gemeinschaft sowie die Jenischen und Sinti:zze / Manusch als nationale Minderheiten und verpflichtet sich zum Schutz ihrer Sprache und Kultur. Der Schutz von neueren Minderheiten oder religiösen Gemeinschaften ist allerdings schwächer ausgeprägt und variiert von Kanton zu Kanton.
Es stellen sich die Fragen: Wo trägt der föderale Aufbau der Schweiz zum Erhalt der kulturellen Vielfalt bei? Welche Vielfalt ist das? Wo gibt es Lücken beim Minderheitenschutz in der föderalen Schweiz? Wie können diese geschlossen werden?
Es diskutieren auf dem Podium und mit dem Publikum:
- Eva Maria Belser, Ordentliche Professorin des Lehrstuhls für Staats- und Verwaltungsrecht und Co-Direktorin des Instituts für Föderalismus, Universität Fribourg
- Aziz Yasin Khalifa, Vizepräsident des Islamischen Kantonalverbands Bern (IKB)
- Und weitere Teilnehmende
Moderation: Saare Yosief